Wer kennt das nicht?

  • „Mama, was ist das? Das schmeckt mir nicht!“
  • „Papa, kannst du mir das bitte raustun?“
  • „Nein! Sicher hab ich noch Platz für eine Nachspeise!“

Tipps & Tricks | Wie du deinen Kindern gesunde Ernährung schmackhaft machst

Tipp 1

Natürliche, neutrale Geschmacksrichtungen, eventuell mit einer leichten Süße (kein Zucker), werden von vielen Kindern bevorzugt.

Tipp 2

Unsichtbar machen von oft unbeliebten Lebensmitteln

Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide und Körner „verpackt“ in Pürees, Aufstrichen, Laibchen oder Aufläufen anbieten. Später kann man den Kindern die Inhaltsstoffe erklären und ihnen somit diese Lebensmittel in ihrer Ausgangsform näherbringen.

Tipp 3

Das Auge isst mit

Reizvoll angerichtete und farbenfrohe Gerichte laden zum genussvollen Essen ein. Hier gerne kreativ sein und aus den Mahlzeiten kleine, einfache Kunstwerke kredenzen. Zum Beispiel: eine Gemüseraupe, Gesichter auf Aufstrichbroten, …

Tipp 4

Den Gerichten ausgefallene Namen geben

UFO-Laibchen mit Marspüree hört sich einfach interessanter an als Gemüselaibchen mit Kartoffel-Erbsen-Püree. Lasst eure erwachsenen Köpfe wieder Kind werden 😉

Tipp 5

Kinder integrieren

Auch wenn es eventuell länger dauert und die Küche danach einem Schlachtfeld gleicht: Kinder lernen so, vernünftig mit gesunden Lebensmitteln umzugehen und können ihre eigenen nützlichen Erfahrungen sammeln.

Weiters wäre es wichtig, mindestens 5-mal pro Woche mit der gesamten Familie gemeinsame Mahlzeiten einzunehmen → Vorbildfunktion!

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Tipp 6: Keine Ablenkung

Vermeidet Ablenkungsmechanismen und Störfaktoren während der Mahlzeiteneinnahme. Fernseher aus, Spielsachen weg vom Tisch – der Fokus sollte voll auf dem Essen und dem gemeinsamen Austausch liegen.

Tipp 7: Nährstoffbomben durch Keime und Sprossen

Für Kinder kann es sehr spannend sein, die explosionsartige Entwicklung eines Samens zu beobachten und sich selbst um die „Aufzucht“ zu kümmern. Sprossen sind wahre Vitalstoff-Wunder.

[Image of sprout growing stages]

Tipp 8: Keine falschen Wahlmöglichkeiten

Wenn dem Kind mal etwas trotz Probierens wirklich nicht schmeckt, kann eine gesunde Alternative angeboten werden. Diese Alternativen sollten jedoch auf keinen Fall durch eine Nachspeise ersetzt werden.

Tipp 9: Süßigkeiten als Ausnahme

Süßigkeiten sollten Ausnahmen bleiben, kombiniert mit einer kindgerechten Erklärung. Es hilft, gemeinsam einen Kompromiss zu finden, denn komplette Verbote verstärken oft den Heißhunger auf Schleckereien.

Beispiel: Alle zwei Tage gibt es eine kleine Süßigkeit als Nachspeise.

Tipp 10: 5 Portionen Obst und Gemüse täglich

Achtet auf die Vielfalt (Rot, Orange/Gelb, Grün, Blau/Violett, Weiß).

  • Rohkost statt Salat: Fingerfood mit leckeren Dips bietet sich hervorragend als Zwischenmahlzeit an.
  • Obst als Nachspeise: Fruchtzucker vermittelt eine erfrischende Süße und liefert im Vergleich zu herkömmlichen Süßigkeiten wertvolle Vitamine.

Tipp 11: Wenn Obst und Gemüse verschmäht werden

  • Bietet einmal pro Tag selbst gepressten Gemüsesaft mit ein paar Tropfen hochwertigem Öl an.
  • Die Ernährung kann mit natürlichen Nahrungsergänzungen optimiert werden. Hierbei solltet ihr ein großes Augenmerk auf den Anbau, die Verarbeitung und die Bioverfügbarkeit der Produkte legen.

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Fazit: Geduld und Vorbildfunktion

Gesunde Ernährung ist ein Lernprozess. Mit ein wenig Kreativität, dem Einbeziehen der Kinder und einer entspannten Atmosphäre am Esstisch legst du den Grundstein für ein gesundes Aufwachsen. Unsere Tools wie der Saisonkalender unterstützen dich dabei, gesundes Essen spielerisch in den Alltag zu integrieren.